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das Schutzritual
das Schutzritual
das Schutzritual
1. Ursprung
Das Schutzritual entstand in der frühen Epoche der ersten Jägerinnen, zu einer Zeit, in der Magie offen wirkte und Dämonen, Götter sowie andere übernatürliche Wesen noch greifbar in die Welt eingriffen. Sein Ziel war es, sterbliche Hexen und Magieanwender zugleich zu stärken und vor verderblichen Energien zu schützen. Historisch wurde das Ritual von den Herrschern jener Zeit gezielt eingesetzt, um die mächtigsten Magieanwender ihrer Reiche zu sichern. Die Starken sollten als Schutzwall dienen – für die Schwachen, für Untergebene und für das Volk selbst. Mit dem Aufkommen neuer Religionen und restriktiver Gesetzgebungen wurde das Ritual jedoch zunehmend als Hexerei gebrandmarkt, verfolgt und schließlich verdrängt, bis es fast vollständig in Vergessenheit geriet.

2. Zweck
Das Ritual dient der Ordnung der magischen Energie des Anwenders und bringt chaotische oder übermäßige Kräfte in stabile Bahnen. Gleichzeitig verleiht es eine tiefgreifende Resistenz gegen dunkle Magie, dämonische Einflüsse und fremde Höllenenergien. Der Anwender wird dadurch kontrolliert mächtig, ohne dass die rohe Energie Körper, Geist oder Seele dauerhaft schädigt.

3. Voraussetzungen
Erforderlich ist ein Ritualkreis, gezogen aus Runen aus Blut, Asche und Salz, angeordnet nach der geometrischen Tradition der Hexen. Den Ablauf leitet ein Zirkel aus drei bis sieben mächtigen Hexen oder Magieanwendern, die gemeinsam die Energien bündeln und kanalisieren. Im Zentrum steht ein sterblicher Magieanwender, dessen innere Kraft geordnet und geschützt werden soll. Optional kann ein Verstärker hinzugezogen werden – etwa ein erfahrenes Wesen, das sowohl Licht- als auch Dunkelmagie beherrscht und so die Balance zwischen beiden Polen stabilisiert.

4. Ablauf
Kreisaktivierung:
Zu Beginn entfesselt der leitende Zirkel eine Welle reiner Energie. Die Runen des Kreises beginnen zu leuchten, während Funken durch den Raum wirbeln und die magische Schwelle des Rituals markieren.

Energiekanalisierung:
Der Teilnehmer steht oder kniet im Zentrum des Kreises. Die Hexen beginnen, Schutzfäden in seine Aura zu weben – sichtbar als glitzerndes Netz, das sich um Geist und Seele legt und die rohe Kraft einfängt.

Resonanzaufbau:
Alte Beschwörungslaute oder Gesänge lenken die zuvor chaotische Energie in geordnete Bahnen. Die innere Magie des Teilnehmers stabilisiert sich, verdichtet sich und wird fortan kontrollierbar.

Versiegelung:
Die Runen pulsieren ein letztes Mal und brennen sich tief in Seele und Aura ein. Von diesem Moment an ist der Teilnehmer resistent gegen fremde dunkle Magie. Körperlich setzt eine mehrtägige Erschöpfung ein, während Geist und Seele gestärkt zurückbleiben. Das Ritual ist nicht umkehrbar: Einmal angewendet, bleiben Runen und Siegel für immer bestehen, da sie sich fortwährend aus der eigenen Energie des Anwenders erneuern.

5. Effekte
Nach der Versiegelung kann die magische Energie gezielt und kontrolliert eingesetzt werden. Der Anwender verfügt über einen nachhaltigen Schutz gegen fremde dunkle Energien, Dämonen und Höllenwesen und gewinnt zugleich an defensiver Stärke. Als Nachwirkung tritt eine mehrtägige körperliche Erschöpfung ein, begleitet von einer zeitweise reduzierten Magienutzung während der Erholungsphase.

6. Historischer Kontext
In früheren Zeiten setzten Herrscher die mächtigsten Magieanwender als Anführer großer Schutzkreise ein. Auserwählte Hexen und Magier dienten als lebendige Bollwerke, um Völker, Armeen und Reiche vor übernatürlichen Bedrohungen zu bewahren. In der Gegenwart existieren keine bekannten funktionierenden Nachahmungen mehr, da das notwendige Wissen über Generationen hinweg verloren ging oder bewusst ausgelöscht wurde.