| das Aufstiegsritual | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
das Aufstiegsritual
Aufstiegsritual – Transzendenz zum Unsterblichen
1. Ursprung
Das Aufstiegsritual ist über zwanzigtausend Jahre alt und möglicherweise sogar älter als die ersten bekannten Rituale der ersten bekannten Hexen. Es wurde niemals vollständig vergessen, da höhere Mächte diese Aufstiege gezielt nutzen, um Macht, Ordnung und Kontrolle über die Existenzebenen hinweg zu sichern. Wer sich in den Augen dieser Mächte bewährt, erhält nicht durch Bitten, sondern durch Anerkennung das Angebot des Aufstiegs.Historisch wurde das Ritual ursprünglich dann vollzogen, wenn ein Magieanwender ein derart außergewöhnliches Potenzial zeigte, dass man ihn für alle Zeiten erhalten wollte – nicht als Sterblichen, sondern als beständiges Werkzeug oder Gegengewicht im kosmischen Gefüge. 2. Zweck
Das Ritual erhebt einen sterblichen oder anderweitig begrenzten Magieanwender zu einem höheren, unsterblichen Wesen. Dabei werden sowohl die genetische Struktur als auch die magische Essenz des Körpers grundlegend verändert, sodass die ursprüngliche Spezies gewissermaßen „aufgewertet“ wird. Es findet kein Opfer statt; der gesamte Prozess basiert ausschließlich auf der eigenen magischen Energie der Zielperson, verstärkt und gelenkt durch höhere Mächte. Auf diese Weise entsteht eine kontrollierte Form der Unsterblichkeit, die sowohl durch den Aufgestiegenen selbst als auch durch die höheren Instanzen reguliert werden kann.3. Voraussetzungen
Die Durchführung erfordert mindestens drei Götter oder Wesen von vergleichbarer kosmischer Macht, die gemeinsam die notwendige Energie bündeln und stabilisieren. Theoretisch könnte auch ein einzelner extrem mächtiger Magieanwender das Ritual vollziehen, sofern er in der Lage ist, die erforderlichen Energien zu kontrollieren und zu kanalisieren – ein Umstand, der in der Praxis kaum vorkommt.Zielperson: Die Zielperson muss über eine ausreichend starke innere magische Energie verfügen. Ist sie zu schwach, scheitert das Ritual tödlich: Die freigesetzte Kraft überlastet den Körper vollständig und wirkt wie eine tausendfach verstärkte Form radioaktiver Strahlung. Gewebe, Geist und Essenz beginnen sich aufzulösen, bis die Person buchstäblich unter der magischen Belastung „schmilzt“. Magische Umgebung: Erforderlich ist eine Umgebung, die die gewaltigen Energiemengen leiten kann, etwa ein speziell vorbereiteter Ritualkreis oder – je nach Überlieferung – ein kosmischer Nexus, an dem mehrere Machtströme zusammenlaufen. 4. Ablauf (allgemein)
Zu Beginn sammeln die beteiligten Götter ihre Macht und fokussieren sie vollständig auf die Zielperson. Die Magie wird in fließenden Bahnen über den Körper geleitet und manifestiert sich sichtbar als leuchtende Runen und spiralförmige Lichtbänder, die den gesamten Organismus durchziehen.Im nächsten Schritt setzt die genetische Neustrukturierung ein. Magische Zauber wirken wie Weber, die DNA, Gewebe und energetische Signaturen neu ordnen. Körper und Seele werden dabei synchronisiert, sodass sie die Last der Unsterblichkeit gemeinsam tragen können. Anschließend erfolgt die Integration der Magie. Magische Gesetze und Zauber werden direkt in die Essenz der Person eingebettet, nicht mehr als äußere Kraft, sondern als inhärenter Bestandteil des Seins. Die Zielperson erhält Fähigkeiten, die zuvor jenseits jeder sterblichen Möglichkeit lagen, jedoch in klar definierten, kontrollierbaren Bahnen. Im Höhepunkt der Transformation erreicht die Energie eine kritische Masse. Der Körper der Zielperson beginnt von innen heraus zu glühen, als würde reines Licht durch Fleisch und Knochen brechen. Runenzeichen erscheinen auf Haut und Seele zugleich und symbolisieren die neue Existenzform sowie die erlangte Unsterblichkeit. Ist die Zielperson stark genug, überlebt sie diesen Moment und steigt auf. Ist sie es nicht, kommt es zur vollständigen Energieüberlastung, und der Körper zerfällt unter der magischen Strahlung. 5. Nachwirkungen
Nach erfolgreichem Aufstieg altert der Körper nicht mehr und kann auf gewöhnliche Weise nicht getötet werden. Die magische Essenz des Wesens ist nun untrennbar mit seinem Körper verbunden; jeder Zauber ist Teil des eigenen Seins und kann nicht einfach entzogen oder unterdrückt werden. Gleichzeitig entsteht eine kosmische Resonanz, durch die höhere Mächte die Existenz des Aufgestiegenen jederzeit wahrnehmen können – Kontrolle oder Überwachung sind somit möglich.Scheitert das Ritual, ist die Zerstörung der Zielperson absolut. Es bleibt keine Seele, kein Fragment, keine Möglichkeit der Wiederbelebung oder Rückkehr. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||







